Spaledöörli 2006

Spaledöörli 2006

           

spale.intärns: the game & spaledörli06

Bravo,  bravo, bravo… sensationelle Organisation haben die beiden OK Teams von the GAME und Spaledörli06 hingelegt.. es jagte sich ein Höhepunkt nach dem andern…

Im intärnen Konkurrenzkampf the GAME zeigten die Jungen ihre Überlegenheit und siegten, wenn auch nur knapp vor dem Stamm… nächstes Jahr wird sich die Revengegelegenheit wieder bieten

Das Spaledörli glich praktisch der vorgezogenen Aufführung vom diesjährigen Monschter.. mit Prolog und Epilog der an Dichtung und Vortrageart dem Orginal in nichts nachstand.. kein geringerer als dr Schorsch vom Hafebeggi 2

entlockte uns die Lacher und mit der Wundergugge, den Octopuls und den Lumpesammler entlud sich nach der Pause ein musikalisches Feuerwerk.. Die Altigarde glänzte mit dem Krajejoggi der Stamm veruchte sich zusammen mit den Jungen an der Daagwach und lieferte dann aber einen satten Nunnefurz als Entschädigung.. Trommlerautritte aus den eigenen Reihen, die Haaneburgerli und der allerletzte Auftritt der Sensitives würzten den Anlass noch zum vollendenten Intärne06…

Was bleibt zu sagen als ein riesen Dankeschön an die Organisatoren es war a day to remember!!!

spaledöörli.epilog

Statist: Weniger Lärm! Weniger Gestank! Schöneres Basel ohne Fasnacht. Initiative zur Abschaffung der Fasnacht! Jetzt unterschreiben!

Hofnaar:

Jä gohts dir eigentlich no guet?

Du hesch meini scho no Muet,

eifach do in d Steine z stoh

und sone Schyssdrägg use z loh!

I frog mi mängisch bi eych Schwoobe

ebs nit richtig tickt dert oobe!

Wenn ihr Gugge nit gärn diend heere

und eych d Fasnacht sooo duet steere,

denn leend uns doch eifach elai

und blybet vo Afang ah dehei!

I weiss, es isch schwer zem begriffe

aber d Gugge, s drummle, s pfyffe

ka dr z Basel kein verbiete!

Do kasch no lang so umewiete!

D Fasnacht do bi uns am Rhy

het Tradition und Poesie!

In allne Medie schreye sie s ume

unseri Gsellschaft sig am verdumme!

Äggschen und Internet – vo morge bis z nacht!

Anstatt as me ebbis sinnvolls macht

wird permanänt nur konsumiert

was s Färnseh eim grad präsentiert.

Die hyttig Gsellschaft isch verdorbe

d Kultur vor hundert Joohr verstorbe

und statt as me s Härz mol aggtiviert

wird nur dr Gwünn no maximiert!

In dr hyttige Wält findsch doch fascht kein

wo sich no yysetze duet fir sy Verein!

„Ou sorry du, fir hyt mäld i mi ab!

I bi no am schaffe, es wird susch so knabb!

Und morn wird i dängg au nit kenne ko

I ha drum grad e neys Natel bikoh!

Weisch, i bi nämlig gsi go shoppe

Und jetzt gangi zu mim Fründ go…“

I weiss, was de jetzt dänggsch – i finds jo au dernääbe

aber e so hetzt me hytzedaags durchs Lääbe!

Me segglet zem Drämmli, dr Bligg uf dr Uhr

me isch Dail vo dr Masse, ohni Kontur

schaffe, ässe, schaffe und sofort wieder hai.

Jede und jedi ganz fir sich elai!

Doch eimol im Joohr, im Meerze oder Hornig

isch d Wält fir drey Dääg wieder in Ornig.

Wenn nämlich s Martinsgleggli vieri schloht

und in dr Stadt no s Liecht abgoht

ka uf dr Wält passiere was will

z Basel stoht d Zyyt denn still.

Wärend dr Fasnacht – do, bi uns am Rhy

stoht me allewyyl no gmainsam yy

well me als Bebbi schnäll verstoht

as es gmeinsam besser goht!

Am Mäntigmorge elai go starte?

Ohni uf dr Räschte z warte?

Nai! Do kasch di nit separiere

dr Morgestraich muesch zelebriere!

Wenn in vier Wuche die glaine und die grosse

wieder ruesse in de Gasse und de Strosse

und mir e Joohr uf d Rolle nämme

denn schrumpft dr Globus wieder zämme!

Dryssig Daag bis das Gleggli wieder schloht

E Zyyt wo nit schnäll gnueg vergoht!

Und kunnt denn ändlig dr magischi Momänt

isch d Fasnacht fascht scho wieder z Änd…

Aprospos Änd – jetzt ischs sowyt

es isch au allerheggschti Zyyt!

s Programm wär somit verby

aber e Schlusswort muess halt scho no sy!

DU bisch d Fasnacht und drum wämmer hoffe

au du sigsch im Meerz „drey Daag offe!“