Interview: Glöggli-Lauf vom Sascha 24.11.12

Interview: Glöggli-Lauf vom Sascha 24.11.12

           

Gleogglilauf2012

Lieber Sascha, Deine Teilnahme am Basler Stadtlauf hat mit dem Projekt Glöggli ja auf spaleweites Interesse gestossen. Wie war nun der Stadtlauf, warst Du auf Höchstform?
Sascha: Nun es war mein erster Stadtlauf und daher war ich schon etwas nervöser als bei sonstigen Wettkämpfen. V.a. der Start war für mich etwas unübersichtlich (Wo muss ich hinstehen um nicht in der falschen Kategorie zu starten?), aber am Schluss klappte alles.. Erst das Projekt „Glöggli“ hat mich eigentlich auch zur Teilnahme motiviert. Betreffend meines Resultates, habe ich meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Ich wurde von 374 Gestarteten 163 (einer hatte tatsächlich genau die gleiche Laufzeit). Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Schon gar nicht, dass ich fast 4 Minuten schneller war als meine vor einem Monat gelaufene Zeit. Es ist erstaunlich, welche Leistungssteigerung andere Läufer, die Zuschauer und die ganze Atmosphäre ausmachten können. Nachdem ich meine Rangierung erhielt, musste gleich an die wohlwollenden GönnerInnen denken, welche einen grosszügigen Betrag pro Läufer angaben:) Aber da werden wir bestimmt eine Lösung finden.

Mr. Glögglilauf

Sascha – Mr. Glögglilauf

Wie lange hast du trainiert, rsp. wann hast du mit dem Training begonnen?
Sascha: Grundsätzlich habe ich mit dem Laufen mitte August begonnen. Ich versuche 1-2 pro Woche jeweils 5-10 km zu laufen. Als Trainingseinheit für den Stadtlauf lief ich 5 mal die Laufstrecke.

War nun eine Glögglifangemeide am Strassenrand?
Sascha: Ganz ehrlich gesagt: Ich weiss es nicht:) Ich war derart mit mir selbst beschäftigt, dass ich wohl Zurufe gehört habe, aber ob das Glögglifans waren…. ja, es waren sicher ganz viele in der Freien Strasse. 

Wieviele haben als Spender mitgemacht? Hat es sich für das Projekt Glöggli gelohnt?
Sascha: Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen ganz herzlich bedanken, welche mich, resp. die Glögglikasse finanziell (und lautstark am Strassenrand) unterstützt haben. Im Ganzen waren es etwa 30 Personen, welche sich als Spender meldeten. Grossartig! Hat es sich gelohnt? Auf jeden Fall! Aber nicht nur finanziell. Das Glöggli-Projekt ist für uns Tambouren eine Riesenkiste. Alle (Tambouren) sind aufgefordert, etwas zur Projektrealisierung beizutragen. Mir ging es deshalb in erster Linie darum zu zeigen, dass man auch mit kleineren Aktionen etwas zum Projekt beitragen kann. Ich denke mit dem ersten Betrag in der Glögglikasse ist das Projekt richtig lanciert. Auf dem Kontoauszug keine Null mehr. Ich weiss noch nicht genau, wie viel Geld zusammen gekommen ist, aber am Schluss werden es wohl rund CHF 1000.- sein. 

Das Wetter war ja ideal, würdest Du auch so euphorisch sein wenn es geregnet hätte?
Sascha: Natürlich! Für mich spielen die Wetterbedingungen keine Rolle. Es hätte mir den Lauf sicherlich erschwert, aber einen Einfluss auf die Euphorie oder die Motivation hätte es bestimt keinen gehabt. Vielleicht eher das Gegenteil: jetzt erst recht!

Wie war die Party anschliessend im Spale Käller am Oktoberfescht?
Sascha: Der Spale-Keller wurde kurzerhand zum Oktoberfest umfunktioniert. Es war herrschte wirklich eine tolle Stimmung und es hat Spass gemacht. Allerdings kam ich erst spät in den Keller: Nach der Pressekonferenz im Rathaus und dem Laufschuhtausch mit Victor Röthlin, konnte ich erst in der zweiten Schicht hinter der Bar meinen Beitrag leisten.

Abschliessende Frage machst Du nächstes Jahr wieder mit?

Nid ich, aber au e Spalemer :) meint dr Sascha

Sascha: Nid ich, aber au e Spalemer 🙂

Sascha: Solange es die Zeit erlaubt und ich regelmässig Laufen kann, werde ich bestimmt wieder teilnehmen. Übrigens haben dieses Jahr einige Spalemer am Stadtlauf teilgenommen und alle sind super Zeiten gelaufen! Sehr beeindruckend ist die Laufzeit von Olivier Boog (Tambour in der Jungen Garde), der mit 19:48,9 den 12. Rang in der Kategorie U18M erreicht hat. Eine super Leistung! Gratulation! 

Vielen Dank für das Interview!
Laurent