Spalapfi 2014 – Spalympia

Spalapfi 2014 – Spalympia

           

Spalapfi 2014 Gruppenbild

Spalapfi 2014 Gruppenbild

Nach langer Reise kamen wir am Nachmittag in Engelberg an, packten unsere Rucksäcke aus und bezogen unsere Schlafräume. Bald schon riefen uns die Götter (Marco: Gott der Mathematik, Sandra: Göttin des Lichtes und noch ein paar andere wichtige Götter) und teilten uns in die verschiedenen Spalapfi-Völker auf. Der Auftrag lautete jeweils eine Flagge, eine Hymne und einen Namen für das Volk zu finden, um an der grossen Olympiade.- pardon – natürlich Spalympiade teilnehmen zu können. Alle waren geschäftig und kreativ und die Spiele konnten schon bald beginnen.

Die erste Disziplin war ein Autorennen. Die Autos hatten keinen gewöhnlichen Antrieb. An einer Schnur befestigte Matchboxautos mussten mit dem Mund zum Spieler gezogen werden. Ob man nun die Schnur wie einen Spaghetti schlürfte oder sie um die Zunge wickelte, blieb jedem Spieler überlassen. Die zweite Disziplin beinhaltete ein Schubkarrenrennen, wobei die Schubkarre durch einen Mitspieler gespielt werden musste, welcher auf den Händen gehend an den Füssen vom 2. Spieler gesteuert wurde. Als besonderes Hindernis galt der Streckenabschnitt durch die Disteln – wobei das erste Team am meisten gelitten hatte. Sackhüpfen war als dritte Disziplin angesagt und erstreckte sich über zwei Längen Balancekunst. Als 4. Disziplin kam es zum Bizeps-Kräftemessen beim Nägel-Einschlagen. Zum Glück hat sich niemand bei den wuchtigen Schlägen auf die Finger gehauen. Schliesslich forderte der letzte der Götter noch zum Seilspringen auf, wobei es vor Allem um Ausdauer ging: je länger desto besser! Wie immer im Sport 🙂

Mein Volk hiess Dalion Nympos und wir hatten viel Spass zusammen und an den Spielen. Unsere Hymne folgte der Melodie von Frère Jaques und auf unserer Flagge war ein griechischer Tempel mit einem leuchtend roten Dreieck zu sehen. Jeden Abend wurden die Zwischenresultate bekannt gegeben und die Gruppen erhielten entsprechend ihren Punkten Pokerchips. Um uns bei Kräften und Laune zu halten zauberte der Küchengott Hämpfeli und seine Freundin „la Schef“ jeden Tag ein Festschmaus auf die Tische. Bravo!

In der Nacht wurden ich und ein einige Andere nach einer Nachtwanderung auf den Spalapfinamen getauft. Die Taufe bestand aus dem Essen einer Kuchenspezialanfertigung – das brauchte Überwindung. Ich wurde auf den Namen Arial getauft und erhielt gleich passend zum Namen die Aufgabe diesen Spalapfibericht zu schreiben.

Am nächsten Morgen rief uns die Fanfare zu neuen spalympischen Taten. Nun galt es sich beim Seilziehen, Frisbee werfen, Weitsprung und Kugelstossen zu messen. Höhepunkte waren das Wettrennen zu zweit mit zusammengebundenen Beinen – echt eine Herausforderung – und der Gruppentanz. Am Abend wurden die Jüngeren, welche nicht an der Nachtwanderung teilnehmen durften, getauft. Getauft wird man entweder bei der ersten Spalapfiteilnahme oder falls man seinen Spalapfinamen vergessen hatte. So erhielt „Oublie“ nach 3-maligem Vergessen ihren Namen. Die Stimmung im Spalapfi war olympisch genial aber leider gingen die 3 Tage dann doch schneller zu Ende als gedacht. Die Rangverkündigung fand auf dem Bahnhof in Basel statt und wir konnten es fast nicht glauben, aber Dalion Nympos (mein Team) hat gewonnen und konnte das spalympische Feuer mit nach Hause nehmen. Vielen Dank für dieses tolle Spalapfi es hat mir und ich glaube auch allen anderen sehr gefallen!

Arial oder auch Lena Burdet